Kinderferienwoche Frühling
Die nächste Kinderferienwoche ist für die Frühlingsferien 2026 geplant vom 13.-17. April. Weitere Informationen gibt es ab Januar 2026.
In den Frühlingsferien 2025 fand die erste Kinderferienwoche in Murten für Kinder der Primarschule statt. Weitere Fotos sind am Ende der Seite zu finden.
Ein Rückblick von Antonia Bartilla:
Mit 33 Kindern im Alter von 7 bis 12 Jahren erlebten wir vom 28. April bis 02. Mai die erste Kinderferienwoche in den Frühlingsferien in Murten. Fünf lokale Organisationen (die Reformierte Kirchgemeinde Murten, CouCou, die Offene Kinder- und Jugendarbeit Murten, Portail Jeunes und die Katholische Pfarrei Murten) haben sich auf Initiative von Brigitte Widmer und mir zusammengeschlossen und die Kinderferienwoche organisiert. Die Idee war einfach: Begegnung und Gemeinschaft zu ermöglichen und Familien in der Feriengestaltung zu unterstützen. Bei der Planung kristallisierte sich schnell heraus, dass «Aikido» im Mittelpunkt der Woche stehen soll. Aikido ist eine japanische Kampfkunst bzw. eine Weg-Kunst, die Inspiration für den eigenen Lebensweg gibt. Mit Thomas Beck war ein professioneller Aikido-Lehrer gefunden, der jahrzehntelange Erfahrung in der Arbeit mit Heranwachsenden mitbringt und Werte wie Achtsamkeit und Respekt zu sich und seiner Umgebung auf bewegte und spielerische Weise vermittelt.
Dass die Kinderferienwoche stattfinden konnte und ein voller Erfolg war, liegt vor allem daran, dass sich viele Menschen gefunden haben, die das Projekt auf ganz verschiedene Weise unterstützten: Die Reformierte Kirchgemeinde Murten, die Burgergemeinde Murten und CouCou beteiligten sich finanziell. Die Kirchgemeinde Murten stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit Murten war mit dem Spielmobil präsent. Portail Jeunes unterstützte personell die Vorbereitung und Durchführung. Der Verein Coolinarik führte an einem Tag Kochworkshops durch. Viele Freiwillige brachten sich mit ihren Fähigkeiten ein: beim Kochen, beim Basteln, als Begleitung auf dem Weg zur Turnhalle, als Unterstützung auf und neben der Matte, als Ansprechpersonen für die Kinder. Der Judo-Club Murten lieh uns kostenfrei die Matten für das Aikidotraining.
Täglich um 9 Uhr starteten wir gemeinsam in den Tag: Mit einem Gruppenspiel, einem Lied und Atemübungen, die uns auf den Tag einstimmten. In Kleingruppen nahmen die Kinder anschliessend am Aikido-Training teil, spielten auf dem Kirchplatz und liessen im Kirchgemeindesaal ihrer Kreativität beim Basteln freien Lauf. Gegen 12 Uhr kamen wir alle im Saal zum Mittagessen zusammen. Nach einer kurzen Abschiedsrunde endete unser Programm um 13 Uhr.
Die Freude und Zufriedenheit der Kinder und Mitarbeiter, die neuen Freundschaften, die entstanden, die geglückte Zusammenarbeit der Organisationen und der Sonnenschein, der uns durch die ganze Woche begleitete, werden uns in Erinnerung bleiben.
Ich bin dankbar für das Gelingen der Kinderferienwoche und staune, was möglich ist, wenn Menschen sich zusammentun, gemeinsam eine Idee verfolgen und umsetzen. Ich danke den Eltern, dass sie uns ihre Kinder anvertrauen. Ich danke der Kirchgemeinde Murten, die mir ermöglichte, dieses Projekt zu initiieren und durchzuführen. Und zuletzt bin ich dankbar für die Bestärkung, die ich im Glauben an Gott erlebe, und für das tiefe Vertrauen: Es kommt schon gut.
In den Frühlingsferien 2025 fand die erste Kinderferienwoche in Murten für Kinder der Primarschule statt. Weitere Fotos sind am Ende der Seite zu finden.
Ein Rückblick von Antonia Bartilla:
Mit 33 Kindern im Alter von 7 bis 12 Jahren erlebten wir vom 28. April bis 02. Mai die erste Kinderferienwoche in den Frühlingsferien in Murten. Fünf lokale Organisationen (die Reformierte Kirchgemeinde Murten, CouCou, die Offene Kinder- und Jugendarbeit Murten, Portail Jeunes und die Katholische Pfarrei Murten) haben sich auf Initiative von Brigitte Widmer und mir zusammengeschlossen und die Kinderferienwoche organisiert. Die Idee war einfach: Begegnung und Gemeinschaft zu ermöglichen und Familien in der Feriengestaltung zu unterstützen. Bei der Planung kristallisierte sich schnell heraus, dass «Aikido» im Mittelpunkt der Woche stehen soll. Aikido ist eine japanische Kampfkunst bzw. eine Weg-Kunst, die Inspiration für den eigenen Lebensweg gibt. Mit Thomas Beck war ein professioneller Aikido-Lehrer gefunden, der jahrzehntelange Erfahrung in der Arbeit mit Heranwachsenden mitbringt und Werte wie Achtsamkeit und Respekt zu sich und seiner Umgebung auf bewegte und spielerische Weise vermittelt.
Dass die Kinderferienwoche stattfinden konnte und ein voller Erfolg war, liegt vor allem daran, dass sich viele Menschen gefunden haben, die das Projekt auf ganz verschiedene Weise unterstützten: Die Reformierte Kirchgemeinde Murten, die Burgergemeinde Murten und CouCou beteiligten sich finanziell. Die Kirchgemeinde Murten stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit Murten war mit dem Spielmobil präsent. Portail Jeunes unterstützte personell die Vorbereitung und Durchführung. Der Verein Coolinarik führte an einem Tag Kochworkshops durch. Viele Freiwillige brachten sich mit ihren Fähigkeiten ein: beim Kochen, beim Basteln, als Begleitung auf dem Weg zur Turnhalle, als Unterstützung auf und neben der Matte, als Ansprechpersonen für die Kinder. Der Judo-Club Murten lieh uns kostenfrei die Matten für das Aikidotraining.
Täglich um 9 Uhr starteten wir gemeinsam in den Tag: Mit einem Gruppenspiel, einem Lied und Atemübungen, die uns auf den Tag einstimmten. In Kleingruppen nahmen die Kinder anschliessend am Aikido-Training teil, spielten auf dem Kirchplatz und liessen im Kirchgemeindesaal ihrer Kreativität beim Basteln freien Lauf. Gegen 12 Uhr kamen wir alle im Saal zum Mittagessen zusammen. Nach einer kurzen Abschiedsrunde endete unser Programm um 13 Uhr.
Die Freude und Zufriedenheit der Kinder und Mitarbeiter, die neuen Freundschaften, die entstanden, die geglückte Zusammenarbeit der Organisationen und der Sonnenschein, der uns durch die ganze Woche begleitete, werden uns in Erinnerung bleiben.
Ich bin dankbar für das Gelingen der Kinderferienwoche und staune, was möglich ist, wenn Menschen sich zusammentun, gemeinsam eine Idee verfolgen und umsetzen. Ich danke den Eltern, dass sie uns ihre Kinder anvertrauen. Ich danke der Kirchgemeinde Murten, die mir ermöglichte, dieses Projekt zu initiieren und durchzuführen. Und zuletzt bin ich dankbar für die Bestärkung, die ich im Glauben an Gott erlebe, und für das tiefe Vertrauen: Es kommt schon gut.
Verantwortlich
Aikido
Aikidolehrer Thomas Beck:
«Aikido hat inzwischen eine gewisse Popularität erreicht, und so mancher bringt es in Verbindung mit Selbstverteidigung oder Kampfsport. Zwar kann ein sportliches, dynamisches oder gar akrobatisches Aikido-Training jede Menge Freude machen, eine Aikido-Praxis hängt nach meinem Dafürhalten aber nicht daran.
Freude und Neugier an Bewegung, Selbsterfahrung und neue Blickwinkel auf vertraute Abläufe sind wichtige Voraussetzungen, besondere Sportlichkeit oder Körperkraft hingegen nicht. Sie mögen sich je nach Trainingseifer nach einiger Zeit dennoch einstellen.
Als Wegkunst begriffen kann Aikido zu jedem Zeitpunkt des Lebens als Wegweiser, roter Faden oder schlicht als tägliche Aufmunterung, sich dem inspirierten Lebensweg hinzugeben, dienen. Da Aikido sich eben nicht an äusserem Wettbewerb und Vergleich, sondern an persönlicher Reifung und Entwicklung orientiert, ist die Zielgruppe enorm hoch, da jeder Mensch auf einem individuellen Lebensweg unterwegs ist.
Gerade im Kindesalter, in dem all diese Überlegungen keine große Rolle spielen, steht einem Ausprobieren nicht viel im Wege. Hier möge Freude im Vordergrund stehen!»
Aikido für Kinder in der Kinderferienwoche
In der heutigen Zeit sitzt ein Grossteil der Schulkinder die meiste Zeit des Tages in der Schule, was dem Naturell vieler von ihnen widerspricht. Daher versuche ich einige Grundprinzipien des Aikido spielerisch und bewegt zu vermitteln. Diese sind zum Beispiel Achtsamkeit und Respekt zu sich, dem Übungspartner und der Umgebung, Nachgiebigkeit und Ausweichen. Wir werden viel am Boden arbeiten und das japanische Rollen üben. Formales Aikidotraining streue ich gelegentlich und an die Gruppenzusammensetzung angepasst ein. Den verlässlichen Rahmen meines Unterrichtes bildet eine traditionell ritualisierte Begrüssung und Verabschiedung, um eine bewusste Abgrenzung zu Freizeit und Spielplatz zu erreichen.
Thomas (Jahrgang 1971) hat 1990 mit dem Studium und der Praxis des Aikido begonnen. Er unterrichtet seit 30 Jahren regelmässig in verschiedenen Zusammenhängen. Neben einem regulären Dojo-Betrieb in Berlin war er an verschiedenen Bühnenkunstschulen und als Gastlehrer in mehreren Aikido-Dojos in Deutschland tätig. Seit 2022 unterrichtet er mehrmals im Jahr für einige Wochen in Völs am Schlern in Südtirol.
Ein Schwerpunkt seines Wirkens war immer die Arbeit mit Heranwachsenden. In diesem Zusammenhang wurde Antonia Bartilla im Alter von 7 Jahren seine Schülerin, später seine Assistentin, und ist bis heute in Kontakt und Austausch mit ihm geblieben.»
Antonia Bartilla
«Mit sieben Jahren begann ich mit dem Aikidotraining bei Thomas. Mit vielen Bewegungsspielen gestaltete er das Kindertraining. Er nimmt seine Schüler, egal welchen Alters, ernst und vermittelt einen respektvollen Umgang zu seinen Mitmenschen und zu sich selbst. Ruhige und lebhafte Trainingsteile wechselten sich ab. So begleitete mich Thomas durch das Kinder- und Jugendtraining bis ins Erwachsenentraining. Das Aikidotraining schult meine Präsenz und stärkt mein Selbstbewusstsein. Es lehrt mich Ruhe und Gelassenheit und lässt mich in der körperlichen Verausgabung spüren, dass Bewegung zufrieden macht. Das Aikidotraining tut mir gut – damals wie heute.
Deshalb ist es mir eine grosse Freude, dass Thomas in der Kinderferienwoche zu uns nach Murten kommen wird, um Aikidotraining für Kinder anzubieten.»
«Aikido hat inzwischen eine gewisse Popularität erreicht, und so mancher bringt es in Verbindung mit Selbstverteidigung oder Kampfsport. Zwar kann ein sportliches, dynamisches oder gar akrobatisches Aikido-Training jede Menge Freude machen, eine Aikido-Praxis hängt nach meinem Dafürhalten aber nicht daran.
Freude und Neugier an Bewegung, Selbsterfahrung und neue Blickwinkel auf vertraute Abläufe sind wichtige Voraussetzungen, besondere Sportlichkeit oder Körperkraft hingegen nicht. Sie mögen sich je nach Trainingseifer nach einiger Zeit dennoch einstellen.
Als Wegkunst begriffen kann Aikido zu jedem Zeitpunkt des Lebens als Wegweiser, roter Faden oder schlicht als tägliche Aufmunterung, sich dem inspirierten Lebensweg hinzugeben, dienen. Da Aikido sich eben nicht an äusserem Wettbewerb und Vergleich, sondern an persönlicher Reifung und Entwicklung orientiert, ist die Zielgruppe enorm hoch, da jeder Mensch auf einem individuellen Lebensweg unterwegs ist.
Gerade im Kindesalter, in dem all diese Überlegungen keine große Rolle spielen, steht einem Ausprobieren nicht viel im Wege. Hier möge Freude im Vordergrund stehen!»
Aikido für Kinder in der Kinderferienwoche
In der heutigen Zeit sitzt ein Grossteil der Schulkinder die meiste Zeit des Tages in der Schule, was dem Naturell vieler von ihnen widerspricht. Daher versuche ich einige Grundprinzipien des Aikido spielerisch und bewegt zu vermitteln. Diese sind zum Beispiel Achtsamkeit und Respekt zu sich, dem Übungspartner und der Umgebung, Nachgiebigkeit und Ausweichen. Wir werden viel am Boden arbeiten und das japanische Rollen üben. Formales Aikidotraining streue ich gelegentlich und an die Gruppenzusammensetzung angepasst ein. Den verlässlichen Rahmen meines Unterrichtes bildet eine traditionell ritualisierte Begrüssung und Verabschiedung, um eine bewusste Abgrenzung zu Freizeit und Spielplatz zu erreichen.
Thomas (Jahrgang 1971) hat 1990 mit dem Studium und der Praxis des Aikido begonnen. Er unterrichtet seit 30 Jahren regelmässig in verschiedenen Zusammenhängen. Neben einem regulären Dojo-Betrieb in Berlin war er an verschiedenen Bühnenkunstschulen und als Gastlehrer in mehreren Aikido-Dojos in Deutschland tätig. Seit 2022 unterrichtet er mehrmals im Jahr für einige Wochen in Völs am Schlern in Südtirol.
Ein Schwerpunkt seines Wirkens war immer die Arbeit mit Heranwachsenden. In diesem Zusammenhang wurde Antonia Bartilla im Alter von 7 Jahren seine Schülerin, später seine Assistentin, und ist bis heute in Kontakt und Austausch mit ihm geblieben.»
Antonia Bartilla
«Mit sieben Jahren begann ich mit dem Aikidotraining bei Thomas. Mit vielen Bewegungsspielen gestaltete er das Kindertraining. Er nimmt seine Schüler, egal welchen Alters, ernst und vermittelt einen respektvollen Umgang zu seinen Mitmenschen und zu sich selbst. Ruhige und lebhafte Trainingsteile wechselten sich ab. So begleitete mich Thomas durch das Kinder- und Jugendtraining bis ins Erwachsenentraining. Das Aikidotraining schult meine Präsenz und stärkt mein Selbstbewusstsein. Es lehrt mich Ruhe und Gelassenheit und lässt mich in der körperlichen Verausgabung spüren, dass Bewegung zufrieden macht. Das Aikidotraining tut mir gut – damals wie heute.
Deshalb ist es mir eine grosse Freude, dass Thomas in der Kinderferienwoche zu uns nach Murten kommen wird, um Aikidotraining für Kinder anzubieten.»
