Kinderferienwoche Frühling

Die Kinderferienwoche hat in den Frühlingsferien 2026 zum zweiten Mal stattgefunden. Wir blicken dankbar auf eine erlebnisreiche Woche mit 30 Kindern zurück. Die Planungen für die Kinderferienwoche im Frühling 2027 beginnen im Herbst. Weitere Informationen folgen.


Bild wird geladen...
Bild wird geladen...
Bild wird geladen...

Verantwortlich

Pfarrerin
Antonia Bartilla
Deutsche Kirchgasse 16
Pfarramt 1
3280 Murten

026 672 37 01

Rückblick Kinderferienwoche 2026 von Antonia Bartilla

«Wo Gemeinschaft wächst und Unterschiede nicht trennen» – Ein Rückblick zur zweiten Kinderferienwoche in den Frühlingsferien
Nach der ersten Durchführung im letzten Jahr war schnell klar, dass wir die Kinderferienwoche weiterführen möchten. Umso mehr hat es mich gefreut, dass wir auch in diesen Frühlingsferien wieder rund 30 Kinder begrüssen durften, die gemeinsam eine abwechslungsreiche Woche erlebt haben.
Erneut war das Kirchgemeindehaus unser zentraler Treffpunkt. Das Spielmobil vom Roxx lud auf dem Kirchplatz zum Spielen ein, und in der Turnhalle beim Viehmärit entstand unser «Aikido-Dojo». Vieles aus dem letzten Jahr hat sich bewährt: Wir starteten jeweils gemeinsam in den Tag, bevor die Kinder in kleineren Gruppen am Aikido-Training teilnahmen, auf dem Kirchplatz spielten oder im Saal in der Bastelecke kreativ wurden.
Aikido stand auch in diesem Jahr im Mittelpunkt der Woche. In den Trainings mit Thomas Beck ging es um Bewegung, aber auch um Achtsamkeit und den Umgang miteinander. Im Spiel mit dem Bambusschwert bündelten die Kinder ihre Aufmerksamkeit, und in den Atemübungen fanden sie immer wieder Momente der Ruhe.
Die Kinderferienwoche ist jedoch mehr als ihr Programm. Es sind die Begegnungen auf der Matte im Aikido-Dojo, das gemeinsame Spielen auf dem Kirchplatz, das Basteln, das Miteinander am Mittagstisch. Dabei entstehen neue Freundschaften – ganz selbstverständlich und ohne dass Unterschiede trennen.
Besonders beeindruckt mich, wie viele Menschen sich einbringen: die verschiedenen Organisationen aus Murten, die diese Woche gemeinsam tragen; die Freiwilligen, die begleiten, kochen und zuhören; und die Eltern, die uns ihre Kinder anvertrauen. Dieses Zusammenspiel ist nicht selbstverständlich und wirkt doch oft so, als würden wir schon seit Jahren gemeinsam eine Kinderferienwoche gestalten.
Ich staune darüber, was möglich ist, wenn Menschen sich zusammentun und Verantwortung teilen. Die Kinderferienwoche lebt von diesem Engagement – von den beteiligten Organisationen, von den Freiwilligen und vom Vertrauen der Eltern.
Ich bin dankbar, dass wir diese Woche erneut durchführen konnten, und gespannt, wie sich das Angebot in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird.

Aikido

Aikidolehrer Thomas Beck:
«Aikido hat inzwischen eine gewisse Popularität erreicht, und so mancher bringt es in Verbindung mit Selbstverteidigung oder Kampfsport. Zwar kann ein sportliches, dynamisches oder gar akrobatisches Aikido-Training jede Menge Freude machen, eine Aikido-Praxis hängt nach meinem Dafürhalten aber nicht daran.
Freude und Neugier an Bewegung, Selbsterfahrung und neue Blickwinkel auf vertraute Abläufe sind wichtige Voraussetzungen, besondere Sportlichkeit oder Körperkraft hingegen nicht. Sie mögen sich je nach Trainingseifer nach einiger Zeit dennoch einstellen.
Als Wegkunst begriffen kann Aikido zu jedem Zeitpunkt des Lebens als Wegweiser, roter Faden oder schlicht als tägliche Aufmunterung, sich dem inspirierten Lebensweg hinzugeben, dienen. Da Aikido sich eben nicht an äusserem Wettbewerb und Vergleich, sondern an persönlicher Reifung und Entwicklung orientiert, ist die Zielgruppe enorm hoch, da jeder Mensch auf einem individuellen Lebensweg unterwegs ist.
Gerade im Kindesalter, in dem all diese Überlegungen keine große Rolle spielen, steht einem Ausprobieren nicht viel im Wege. Hier möge Freude im Vordergrund stehen!»

Aikido für Kinder in der Kinderferienwoche
In der heutigen Zeit sitzt ein Grossteil der Schulkinder die meiste Zeit des Tages in der Schule, was dem Naturell vieler von ihnen widerspricht. Daher versuche ich einige Grundprinzipien des Aikido spielerisch und bewegt zu vermitteln. Diese sind zum Beispiel Achtsamkeit und Respekt zu sich, dem Übungspartner und der Umgebung, Nachgiebigkeit und Ausweichen. Wir werden viel am Boden arbeiten und das japanische Rollen üben. Formales Aikidotraining streue ich gelegentlich und an die Gruppenzusammensetzung angepasst ein. Den verlässlichen Rahmen meines Unterrichtes bildet eine traditionell ritualisierte Begrüssung und Verabschiedung, um eine bewusste Abgrenzung zu Freizeit und Spielplatz zu erreichen.

Thomas (Jahrgang 1971) hat 1990 mit dem Studium und der Praxis des Aikido begonnen. Er unterrichtet seit 30 Jahren regelmässig in verschiedenen Zusammenhängen. Neben einem regulären Dojo-Betrieb in Berlin war er an verschiedenen Bühnenkunstschulen und als Gastlehrer in mehreren Aikido-Dojos in Deutschland tätig. Seit 2022 unterrichtet er mehrmals im Jahr für einige Wochen in Völs am Schlern in Südtirol.
Ein Schwerpunkt seines Wirkens war immer die Arbeit mit Heranwachsenden. In diesem Zusammenhang wurde Antonia Bartilla im Alter von 7 Jahren seine Schülerin, später seine Assistentin, und ist bis heute in Kontakt und Austausch mit ihm geblieben.»


Antonia Bartilla
«Als ich mit sieben Jahren in den Aikidounterricht bei Thomas kam, war ich mir nicht bewusst, dass Aikido mehr ist als ein Sport oder eine Kampfkunst. Das war auch gar nicht nötig. Ich hatte viel Freude an den Bewegungsspielen und spürte, dass die meditativen Elemente mir guttun. Thomas begleitete mich durch das Kinder- und Jugendtraining bis in das Erwachsenentraining. Mit der Zeit fing ich an zu entdecken, dass «Aikido» nicht auf die Trainingsmatte beschränkt ist, sondern im Alltag stattfindet. Ich verstand, dass es um nicht weniger als um Lebensgestaltung und-haltung geht. Daran forsche ich bis heute.
Wie das Aikidotraining mich prägt, kann ich nur vermuten: Es schult meine Präsenz und stärkt mein Selbstbewusstsein. Es lehrt mich Ruhe und Gelassenheit. Es lässt mich in der körperlichen Verausgabung spüren, dass Bewegung zufrieden macht. Ich komme in Kontakt mit anderen und mir selbst und nicht zuletzt mit dem, was ich «Gott» nenne.»
Kinderferienwoche
27.04.2025
20 Bilder
Fotografin

Anmeldung Kinderferienwoche 13.-17. April 2026

Mit dem Formular können Sie Ihr Kind für die Kinderferienwoche anmelden. Nach der Anmeldung bekommen Sie eine automatisch gesendete Eingangsbestätigung. Ende Februar erhalten Sie eine Bestätigung, dass Ihr Kind an der Kinderferienwoche teilnehmen kann. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Antonia Bartilla oder Jessica De Bernardini.
Vorname des Kindes*
Name des Kindes*
Geburtsdatum*
Klassenstufe*
Namen der Eltern*
Adresse*
PLZ*
Ort*
Telefon*
E-Mail*
Notfallkontakt*
Allergien/Unverträglichkeiten*
Essen: vegetarisch, vegan etc.
Abholung*
Wer holt das Kind ab? Darf das Kind alleine nach Hausen gehen?
Bemerkungen
  * Pflichtfeld (Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen)