Singprojekt "Stuune und Blinzle" Einladung zum Mitmachen!

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Für jung und alt. Jetzt anmelden.

«Kannst du noch staunen?» Wann haben Sie das letzte Mal einen Moment innegehalten und gestaunt? Kinder können das meist ganz selbstverständlich, aber können wir Erwachsene das auch noch?
Sind wir uns der kleinen und grossen Wunder um uns herum bewusst?
Wann haben Sie das letzte Mal jemanden zugeblinzelt und ihm damit ein Lächeln auf’s Gesicht gezaubert? Ob eine wohltuende Tasse Tee, eine köstliche Himbeere, eine wunderschöne Blüte, der Gesang eines Vogels, ein neugeborenes Kind, ein Mensch, der uns zum Lachen bringt …manchmal brauchen wir nicht so lang zu suchen - die Natur und unsere Mitmenschen sind Grund genug zum Staunen, oder?

Wenn das alles für Sie keine Selbstverständlichkeit ist und Sie sich zum Staunen nicht zu alt fühlen, dann machen Sie doch mit, wenn es am 30. September 2018, im Gottesdienst um 9.30h in der Deutschen Kirche heisst «Stuune und Blinzle».

Mit der Komposition von Peter Roth und den Mundart-Texten von Max Huwyler möchten wir dem Staunen musikalisch auf den Grund gehen und laden Sie herzlich dazu ein. Der KidsChor Murten und der Kirchenchor der reformierten Kirche Murten suchen noch Sänger und Sängerinnen aller Altersklassen, die gerne mitstaunen möchten. Wir werden das Mundart-Werk in Proben jeweils am Donnerstag einstudieren.

Das Ziel: Alle Altersklassen miteinander; Kinder, Jugendliche, Eltern und Grosseltern.

Die Erwachsenen proben ab 16. August 2018, jeweils um 19.30h bis 21.30h. Die Kinder starten nach den Sommerferien, ab 30. August 2018, jeweils von 16.30h bis 18.00h. Ort: Im Saal der Kirchgemeinde.

Eine zusätzliche Probe für Alle findet am Samstagnachmittag, den 29. September 2018 statt. Für Rückfragen steht Ihnen unser Chorleiter Florian Kirchhofer telefonisch gerne zur Verfügung. Natel: 078/ 892 43 30.

Wir bitten um schriftliche Anmeldung für das Singprojekt bis 10. August 2018 an:
Ref. Kirchgemeinde Murten, z. Hd. Florian Kirchhofer, deutsche Kirchgasse 16, 3280 Murten oder per Mail an:

Wie entstand « Stuune und Blinzle»?

«Stuune und Blinzle» ist ursprünglich eine Auftragskomposition des Kirchenmusikverbandes Olten-Gösgen, mit dem Ziel seinen Mitgliedschören neue kirchenmusikalische Möglichkeiten der Gottesdienstgestaltung in Zusammenarbeit mit Kinderchören und Gemeinde, insbesondere auch von Familiengottesdiensten aufzuzeigen. Mit Peter Roth (Musik) und Max Huwyler (Texte) konnten zwei engagierte, Schweizer Künstler gefunden werden.

Peter Roth wurde 1944 in St. Gallen geboren und wuchs dort auf. Bereits als Kind war er fasziniert vom Toggenburg und seiner Volksmusik. Seit 1973 ist Peter Roth freischaffender Musiker, Kursleiter, Komponist und Chorleiter. Peter Roth ist mit üblichen Kategorien nicht zu fassen: Einerseits spielt er Hackbrett und liebt die traditionelle Musik des Alpsteins- doch ein Ländler-Musiker ist er nicht. Andererseits sind seine Kompositionen unkonventionell, neu und überraschend – ein Experimental-Musiker, den niemand versteht, ist er aber auch nicht. Er mischt ohne Scheu verschiedene Musikrichtungen und sprengt auf diese Weise alle herkömmlichen Musikgrenzen. Daraus entsteht Musik, die ursprünglich, echt, kräftig und bodenständig ist, aber gleichzeitig abheben kann.

Max Huwyler ist 1931 geboren und in Zug aufgewachsen. Er besuchte das Lehrerseminar in Schwyz, war Primarlehrer im Kanton Bern und später, nach dem Studium in Bern und Lyon, Sekundarlehrer im Kanton Zürich. Diverse Gedichtbände, Kinderbücher, Hörspiele und Sprechstücke sind von ihm bekannt. Max Huwylers Gedichte wirken fast alle so, wie wenn sie ihm einfach zugefallen wären. Man spürt sogar das aufmerksame, geduldige Warten des Dichters auf den Zu-Fall und man wird selbst geduldig und aufmerksam. Und wenn seine Gedichte leicht sind, dann ist es die Leichtigkeit des mühelosen Bilder- Erschaffens, nicht die des hurtigen und oberflächigen Einsammelns von Stimmungen. Und wenn man reif sagt, meint man nicht das Alt- und Steif werden, sondern ein spielerisches Verfügen über eine reiche Sprach- und Lebenserfahrung, Geschehenes in Gedanken, Gedachtes in Gedichte zu formen.

Peter Roth formuliert die Zusammenarbeit mit Max Huwyler folgendermassen:
«Musik entspringt verschiedensten Inspirationsquellen. In meinem Fall sind es die Texte, die mich kitzeln und Resonanz erzeugen. Die Gedichte von Max Huwyler kitzeln auf besondere Weise: witzig, knapp, klug und erstaunlich konkret. So entstand eine Komposition ohne Schnörkel, einfach und einladend zum Singen und Musizieren.»

Ute Schmitz


Verantwortlich: Claudia Rickli     Bereitgestellt: 04.07.2018     Besuche: 31 Monat
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch