Serenade - Musik & Wort am 3. Februar 2018

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„Brücken bauen und die Kraft der Musik spüren.“ Zu diesem Thema hören wir verschiedene Stücke des senegalesischen Musikers, Perkussionisten und Sängers Lamine M’Boup.
Seine Musik beschreibt das Leben der Menschen in Afrika und das Zusammenleben verschiedener Kulturen in der Schweiz.

Lamine M’Boup lebt seit über 20 Jahren in der Schweiz. Mit seiner Familie wohnt er in Murten. Vor 17 Jahren entwickelte er mit weiteren Musikern das Projekt The Foul Fayda und veröffentlichte im Jahr 2015 die CD mit dem Titel «Porte A Porte». Es handelt sich hauptsächlich um Kompositionen in den Musikstilen Afro-Reggae, Mbalax und Afro-Beat. Die Stücke erzählen vom Leben und von den Menschen in Afrika. Doch sind auch die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten von Menschen verschiedener Kulturen Themen der Lieder. Ihre Stücke handeln von Offenheit, Toleranz und Frieden.

Im Projekt The Foul Fayda arbeiten eine Musikerin und sechs Musiker mit. Sie sind verschiedener kultureller Herkunft und jeder trägt mit seiner künstlerischen und persönlichen Tätigkeit zum Gelingen des Projektes bei. Lamine M’Boup definiert die inhaltliche Arbeit mit dem Satz. «Eine Familie, ein Projekt, welches aus dem Wunsch eines Griots auf Reisen entstanden ist.» Als Griot wird in Afrika ein Künstler bezeichnet, der die Geschichte seines Volkes in Versen und Gesängen an die Menschen weitergibt. Deshalb kann die künstlerische Tätigkeit der Gruppe des Projektes The Foul Fayda auch als eine Form der Verschmelzung von Musik, Tanz und Wort verschiedener kultureller Herkunft bezeichnet werden.

Gespielt werden traditionelle afrikanische Instrumente, wie beispielsweise die Kora, eine Harfenlaute sowie solche der westlichen Kultur. In bewegenden Liedern setzen sich die Musikerin und die Musiker mit Menschen auseinander, die auf der Flucht sind. Die Geschichte von «Waxji-Waxji» beispielsweise erzählt von der Bedeutung der Worte. "Es gibt Worte, die alles verderben, ja sogar töten können", sagt Lamine M’Boup. „Doch es gibt wiederum Worte, die heilen und voller Sinn sind.“

Herzlich willkommen zum Serenaden-Konzert am 3. Februar, 17.00 Uhr, in der Französischen Kirche. Texte liest Pfr. Markus Vögtli.

Tatjana Fuog
Verantwortlich: Claudia Rickli     Bereitgestellt: 07.01.2018     Besuche: 20 Monat
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch