Serenade "Musik & Wort"

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«Aranjuez – spanische Klänge!» am 13. April, 17.00 Uhr in der Französischen Kirche
Wohl kaum ein Werk für Gitarre ist so bekannt wie das Concierto de Aranjuez von Joaquin Rodrigo. 1940 in Barcelona von Regino Sainz de La Manza uraufgeführt, eroberte es mit seinem spanisch neoklassizistischen Charme und unterlegt mit Idiomen des Flamenco die Konzertbühnen der Welt. Das Concierto de Aranjuez für Orchester und Gitarre ist bis heute nicht wegzudenken aus dem gespielten Repertoire und gehört bereits zu den „Klassikern“. Es inspirierte unzählige Künstler, darunter auch Miles Davis und Chic Corea, eigene Interpretationen der musikalischen Ideen zu spielen. Rodrigo war ein unbedingter Verfechter und Komponist des Spanischen Neoklassizismus, der insbesondere die Gärten des Palastes von Aranjuez liebte, welche die Zeit der Spanischen Hochblüte (Ende 18. Jahrhundert) widerspiegeln.

1938 in Paris kam Rodrigo nach seinen eigenen Worten die zündende Inspiration für das Thema des 2. Satzes, welches so unauslöschlich mit der Gitarre und deren spanischen Wurzeln in den Ohren der meisten Menschen verknüpft ist. Diesem Lament wird nachgesagt, dass es zu der Zeit entstanden sei, als Rodrigo und seine Frau die Totgeburt ihres ersten Kindes hinnehmen mussten, und vielleicht spricht es uns ja auch aus diesem Grund überall auf der Welt so unfehlbar an.

Tatjana Fuog und Benjamin Kokontis schätzen den breit gefächerten Interpretationshintergrund dieses Werkes; sie spielen das Concierto de Aranjuez in der Fassung für Klavier und Gitarre begleitet von ausgewählten Texten vorgelesen von Pfrn. Kathrin Reist und Pfr. Christian Riniker. Herzlich willkommen!

Tatjana Fuog


Verantwortlich: Claudia Rickli     Bereitgestellt: 01.04.2019    
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch